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  Mittwoch, 10. Juni 2020

Liebe Mitglieder unserer Kirchengemeinden und Gremien,

die zurückliegenden Wochen waren kirchlich durch die Hochfeste von Pfingsten und dem Dreifaltigkeitssonntag geprägt. Mit dem Hochfest Fronleicham morgen wird ein weiterer Höhepunkt im Kirchenjahr gefeiert. Umso schmerzhafter ist es, dass die Beschwernisse durch behördliche Auflagen das gottesdienstliche Leben immer noch stark beeinträchtigen. Immerhin gibt es leichte Veränderungen, über die ich Sie mit diesem Schreiben informieren möchte.

Gottesdienste - Gottesdienstordnung - Pfarrbrief 

Für Fronleichnam, 11. Juni und die kommende Woche sind in Absprachen mit den Gemeinden, die sich für eine Durchführung bereit erklärt haben, folgende Gottesdienste geplant (alphabetische Reihenfolge):

FRONLEICHNAM, 11. Juni

Fladungen10.00 Uhr - Messfeier am Pfarrheim (P. Reder)

Hausen: 10.00 Uhr - Wortgottesfeier (WGF) auf der Wiese an der Kirche (M. Köller)

Neustädtles: 13.30 Uhr - WGF am Dorfbrunnen - Karlsplatz (M. Köller)

Nordheim:18.30 Uhr - Messfeier im Pfarrhof (P. Reder)

In allen Kirchen wird am Fronleichnamstag eine gedruckte Andacht ausliegen, die von den Gläubigen beim persönlichen Kirchenbesuch gebetet bzw. zum häuslichen Gebet mit nach Hause genommen werden kann.

Sonntag, 14. Juni

Brüchs:14.00 Uhr Andacht in der Kirche (A. Wehner)

Heufurt: 18.30 Uhr WGF auf dem Sportplatz (Anmeldung bei: M. Kümmeth)

Nordheim:10.00 Uhr Messfeier in der Kirche (Anmeldung: 0151 220 440 44)

Roth:10.00 Uhr Messfeier im Freien (G. Neumann)

Rüdenschwinden:10.00 Uhr WGF (I. Will-Reusch)

Dienstag, 16. Juni

Nordheim:18.30 Uhr Abendmesse (P. Reder)

Mittwoch, 17. Juni

Fladungen: 18.30 Uhr Abendmesse (P. Reder)

Sonntag, 21. Juni

Fladungen:10.00 UhrMessfeier in der Kirche (Anmeldung: 0151 220 440 44)

Nordheim:10.00 UhrFamiliengottesdienst im Pfarrgarten (Anmeldung: M. Köller)

BITTE BEACHTEN: Derzeit können für die oben genannten Gottesdienste keine generellen Einladungen für Gläubige aus den anderen Gemeinden ausgesprochen werden, da alle Gottesdienste - egal ob in den Kirchen oder im Freien - ein begrenztes Platzkontingent als Auflage haben. Bei allen Gottesdiensten müssen die derzeit geltenden behördlichen Vorgaben eingehalten werden.

In Gemeinden, deren Kirchenraum oder ein Platz im Freien den Vorgaben entsprechend eingerichtet wurde sowie ein erforderliches Schutzkonzept bei Gottesdiensten umgesetzt wird, steht auch den „kleineren“ Andachtsformen (Rosenkranz, Eucharistische Anbetung etc.) nichts im Weg. Wenn zu erwarten ist, dass die Anzahl der Gottesdienstbesucher/innen sicher unter dem zu Verfügung stehenden Platzangebot bleibt, braucht es kein Anmeldeverfahren. Bei Anfragen stehen Ihnen Iris Will-Reusch, Michaela Köller und Paul Reder gerne zu Verfügung.

Erst wenn wir wieder in einen regelmäßigen Rhythmus der Gottesdienste kommen, können auch wieder Meßbestellungen im Pfarrbüro aufgegeben und ein Pfarrbrief erstellt werden.

Musik bei Gottesdiensten - Blasmusik 

Jede Form der musikalischen Begleitung unterliegt der Auflage, dass sie nur in reduzierter Form ausgeführt werden darf. Immerhin gibt es jetzt wieder die Möglichkeit auch Blasmusik zu spielen. Allerdings gelten hier folgende Maßgaben:

- In Kirchen: Höchstanzahl von 4 Bläsern (bei 300 regulären Sitzplätzen in einer Kirche). Auf jeweils 75 reguläre Sitzplätze in einer Kirche ist ein Bläser erlaubt. Abstand zu anderen Personen und anderen Bläsern: 3 Meter.

- Im Freien: bis zu 4 Bläser unter Einhaltung der Abstandsregelungen (3 m) erlaubt.

Proben unterliegen ebenfalls den Abstandsbestimmungen von 3m.

Nutzung der Pfarrheime 

Veranstaltungen sind auch in Pfarrheimen wieder unter Auflagen möglich. Dazu braucht es ein Hygiene-Schutzkonzept, das u.a. folgende Punkte berücksichtigen muss:

- keine Zulassung von Personen mit Erkältungssymptomen;

- Kontaktdaten aller Teilnehmenden sind zu erfassen und auf Anforderung den Behörden mitzuteilen;

- Veranstaltungen, die Körperkontakt erfordern (z.B. Tanzkreise) sind untersagt;

- Gruppengröße richtet sich nach Platzangebot bei einem Mindestabstand von 1,5 Metern.

Information zu weiteren Auflagen erhalten Sie über das Pfarrbüro.

Erstkommunion / Firmung / Vorbereitungs-Katechesen 

Nachdem nun kirchliche Räume für Veranstaltungen genutzt werden dürfen, können auch die Vorbereitungskurse auf Erstkommunion bzw. Firmung wieder aufgenommen werden. Die Firmung ist auf nächstes Jahr verschoben. Fr. Will-Reusch steht in Kontakt mit den Firmlingen. Die Feiern der Erstkommunion sollen noch vor den Sommerferien stattfinden. Ein entsprechendes Konzept ist in Arbeit und wird mit den Familien und den Kirchengemeinden abgeklärt.

Mit guten Wünschen zum Fronleichnamsfest wünsche ich Ihnen einen gesegneten und erholsamen Feiertag und grüße Sie im Namen des Seelsorgeteams herzlich 

Pfarrvikar Paul Reder

 

2020-06-10_13._Rundschreiben_Ehrenamtliche_u._Gremien.pdf

Wer sein Kind im Jahr 2021 in der Pfarreiengemeinschaft Fladungen-Nordheim zur Kommunion oder Firmung anmelden möchte, kann dies aufgrund der Corona-Pandemie über ein Online-Formular erledigen.

Im Downloadbereich der Homepage sind die Anmeldeformulare hinterlegt.

Laden Sie bitte das entsprechende Formular herunter, drucken Sie es aus, füllen Sie die entsprechenden Angaben aus und unterschreiben Sie es bitte.

Die ausgefüllten Original Formulare senden Sie bitte bis Ende Juli 2020 an das Pfarrbüro oder werfen es im Briefkasten ein.

Auf Wunsch ist auch ein Ausdruck des Formulars im Pfarrbüro erhältlich. Hier gibt es auch Auskunft bei Nachfragen. Rufen Sie bitte vorher im Büro an, um einen Termin abzusprechen: Tel. 09779 425 oder 0173 4534145.

Achten Sie bitte darauf, dass die Anmeldung vollständig mit den Angaben zur Person und der Datenschutzerklärung ausgefüllt und unterschrieben ist. Danke!

 

Zur Firmvorbereitung sind die Jugendlichen eingeladen, die im Jahr 2021 mindestens die 8. Klasse besuchen.

 

Anmeldung_Homepage_Kommunion_Fl.No.-1.pdf

Anmeldung_Homepage_Firmung_FlNo.pdf

Unterstützen Sie MISEREOR und seine Partner mit Ihrer Spende. Misereor Gib Frieden
Dem kirchlichen Hilfswerk MISEREOR drohen aufgrund der Corona-Pandemie Millionen-Einbußen für Hilfsprojekte.

Das Coronavirus hat uns alle überraschend getroffen. Angst und Unsicherheit prägen nach wie vor unseren Alltag. Wir sind nicht nur in Deutschland in dieser Lage – wir sind auf der ganzen Welt gemeinsam in der Situation. Während die Krise unser hervorragendes Gesundheitssystem an seine Grenzen bringt, müssen Menschen, die kaum oder keinen Zugang zu ärztlicher Versorgung oder Medikamenten haben, mit weitaus dramatischeren Folgen bei dieser Pandemie rechnen.

Lassen Sie uns als die eine Welt zusammenhalten. Helfen Sie den von der Corona-Krise betroffenen Menschen in den MISEREOR-Projekten in Bolivien, Guatemala, Fidschi, den Philippinen, Simbabwe, Sri Lanka, Indien, Timor-Leste, Nord-Nigeria, Südafrika, Myanmar, Bangladesch, der Demokratischen Republik Kongo, Madagaskar, Brasilien.

Sie haben die Möglichkeit, direkt an Misereor zu spenden. Das geht per:

oder

  • Überweisung: IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10
    BIC GENODED1PAX
    Pax-Bank Aachen
    Spendenzweck "Wo es am nötigsten ist"

oder:

  • Sie können Ihre Spende auch in einem Briefumschlag im Pfarrbüro abgeben.

Weitere Informationen:
https://www.misereor.de/spenden/spendenaufrufe/corona ... anklicken...

oder

Pirmin Spiegel ruft zur Solidarität weltweit auf ...anklicken/verlinken: https://www.youtube.com/watch?v=WGjJZSZ7dUY

Im Namen von Misereor sagen wir ein herzliches Vergelts Gott.

In schwierigen Zeiten wie diesen, kann jeder Mut und Zuversicht brauchen. Und deshalb laden wir euch zu einem Projekt – „Engel to go“ ein.

Engel sind Boten Gottes, sie können uns helfen, Ängste und Sorgen zu überwinden. „Fürchte dich nicht“ sagt uns der Engel in der Auferstehungsgeschichte, die wir an Ostern wieder neu hören durften.

Aus diesem Grund möchten wir dieses Projekt in unseren drei Pfarreiengemeinschaften starten und euch dazu einladen, sich zu beteiligen und mitzuwirken. Einfach einen oder mehrere Schutzengel, mit den Materialien, die ihr zu Hause vorfindet (aus Holz, Karton, Draht, Garn, Wolle, alten Gotteslobseiten usw.) basteln. Diese Schutzengel können dann in eurer Heimatkirche

ab dem 15. Mai 2020

auf einem der Seitenaltäre abgelegt werden. Jeder, der in die Kirche kommt, ob groß oder klein, kann sich dann einen Engel mitnehmen und sich so die Hoffnung auf Gottes Schutz und Wegbegleitung einpacken. Für jeden Engel liegt auch noch eine kleine Spruchkarte zur Mitnahme bereit. Wer nicht in die Kirche gehen kann oder möchte, der kann sich gerne unter 09776/1301 oder 09776/705135 melden, dass er Engel abzugeben hat. Es wird dann ein Übergabeort vereinbart und natürlich ein Engel aus der Kirche hinterlegt. Gerne wird auch ohne aktives Tun - ein Schutzengel vorbeigebracht.

Auf viele Schutzengel, in dieser nicht einfachen Zeit, freut sich im Namen des gesamten Seelsorgeteams

Gemeindereferentin Michaela Köller

Engel_to_go.pdf

Liebe Mitglieder unserer Gemeinden, liebe Schwestern und Brüder,

in diesem Jahr können wir die Kar- und Ostertage nicht in gewohnter Weise mit festlichen Gottesdiensten und in großer Glaubensgemeinschaft feiern. Wir möchten Ihnen hiermit einige Hinweise geben, wie Sie dennoch Jesus auf seinem Leidensweg begleiten und seine Auferstehung feiern können. Es sind neue und ungewohnte Wege, aber auch auf diesen Wegen sind wir nicht allein.

Am Gründonnerstag

wollen wir die drei österlichen Tage bewusst beginnen und deshalb in allen Gemeinden mit dem Glockenläuten um 19.30 Uhr ein gemeinsames Zeichen setzen. Danach verstummen nach alter Tradition die Glocken. Stattdessen gibt es das Klappern, Ratschen oder Leiern von Kindern und Jugendlichen. Dies wird in diesem Jahr allerdings in Gruppen nicht möglich sein. Die Möglichkeiten, dennoch diesen Dienst wahrzunehmen – etwa von der Haustüre aus, werden in den Gemeinden unterschiedlich umgesetzt.

Am Karfreitag

sind die Kirchen zum persönlichen Gebet und auch zur persönlichen Kreuzverehrung geöffnet. Gerne können Sie dazu mitgebrachte Blumen zur Kreuzverehrung ablegen. Ferner sind Sie eingeladen, Zettel mit aufgeschriebenen Gebetsbitten mitzubringen und in das dafür aufgestellte Körbchen in der Nähe des Kreuzes zu legen. Diese Gebetsbitten werden eingesammelt und in den nicht-öffentlichen Gottesdiensten mit eingebunden.

Am Karsamstag

sind die Kirchen ebenfalls geöffnet. Bis zur Kirchenschließung besteht die Möglichkeit, sowohl Ihre Osterspeisen als auch Wasser in geeigneten Gefäßen auf den Stufen vor den Seitenaltären oder an anderen geeigneten Orten im vorderen Bereich der Kirchen abzulegen. Beides wird vom Seelsorgeteam gesegnet und kann am Ostersonntag ab 10 Uhr wieder abgeholt werden.

Ebenfalls am Ostersonntag

ab 10 Uhr werden in allen Kirchen die Osterkerzen brennen, die in der Osternacht in den nicht-öffentlichen Gottesdiensten gemeinsam entzündet werden. Das Licht der Osterkerze können Sie – ähnlich wie das Friedenslicht aus Bethlehem – mit nach Hause nehmen. Bringen Sie dazu bitte eine windgeschützte Kerze mit und entzünden diese an der dafür bereitgestellten Kerze. Um 12.00 Uhr werden am Ostersonntag in allen evangelischen und katholischen Kirchen Deutschlands die Glocken läuten, um gerade in Zeiten der Corona-Krise die österliche Freude über den Sieg des Lebens zum Ausdruck zu bringen.

Für Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern liegen entsprechende Gebetstexte in den Kirchen zur Mitnahme aus, können aber auch auf der Homepage www.pg-franziska-streitel.de oder www.pg-fladungen-nordheim.de heruntergeladen werden.

Bitte denken Sie auch an die Menschen, die ihre Wohnung nicht verlassen können, von denen Sie aber wissen, dass sie interessiert sind, und lassen Sie ihnen diese Gebetszettel zukommen. Bitte beachten Sie immer auch, wenn Sie die Kirche besuchen, dass größere Ansammlungen von Personen zu vermeiden sind.

Liebe Schwestern und Brüder, wie auch immer Sie in diesem Jahr Ostern feiern – wir hoffen, im gemeinsamen Gebet und im Glauben an die frohmachende Botschaft der Auferstehung miteinander verbunden zu bleiben.

Das Seelsorgeteam wünscht Ihnen und Ihren Familien ein frohes und gesegnetes Osterfest. Auch aus der Distanz rufen wir ihnen den frohen Gruß zu:

„Christus ist auferstanden – Der Herr ist wahrhaft auferstanden. Halleluja!“

 

Gebet-am-Gründonnerstag.pdf

Gebet-am-Karfreitag.pdf

Gebet-im-Licht-der-Osterkerze.pdf

Für Familien mit Kindern bieten wir Ihnen hier eine Gestaltungsvorlage zum Download an.

Ostern 2020 findet statt – in der Familie!

Ihr Seelsorgeteam

Karwoche_für_Familien_-_Vorlage.pdf

Aushang Palmsonntag

Prayerwall AnfangsbildÖkumenisches Abendgebet PRAYERWALL

Jeden Abend ab 18 Uhr

Trotz eingestellter Gottesdienste, fehlender persönlicher Kontaktmöglichkeiten, Ausgangsbeschränkung, häuslicher Quarantäne können wir miteinander verbunden sein und auch miteinander beten. Jeden Abend um 18 Uhr laden wir ein zur PRAYERWALL mit Ihren Bitten und Gedanken.

In einer formlosen email können Sie uns Ihre Bitte zusenden. Schreiben Sie an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Betreff: prayerwall

oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Eine Auswahl werden wir auf der Prayerwall jeden Abend neu einfügen.

Ihr Seelsorgeteam

Liebe Familien!

Gemeinsam beten, dass die Corona-Krise bald zu Ende geht, wir möglichst gesund bleiben und dass Gott uns alle beschützen möge – dazu lädt euch folgende Gebetsvorlage ein. Gerne können Sie die kleine Andacht natürlich auch weiterentwickeln, ausbauen, Lieder oder Ausmalbilder verändern.

 

Viel Freude beim gemeinsamen Gebet wünscht euch

Michaela Köller

Liebe Mitglieder unserer Gemeinden,
Liebe Mitglieder der Gremien unserer Gemeinden,
Liebe ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

seit geraumer Zeit wissen wir, dass wir die Kar- und Ostertage in diesem Jahr unter ganz außerordentlichen Bedingungen feiern müssen. Am Mittwoch (25.3.2020) hat nun die Gottesdienstkongregation des Vatikans ein Dekret veröffentlicht, auf dessen Grundlage das Liturgiereferat in Würzburg allgemeine praktische Hinweise für uns vor Ort erarbeitet hat. Ferner gab es ein Schreiben unseres Bischofs Dr. Franz Jung, das Sie hier nachlesen können.

  1. Dekret der Gottesdienstkongregation Die für uns relevanten Punkte des Dekrets seien hier kurz zusammengefasst:
  • An den österlichen Tagen werden den Bischöfen in ihrer Kathedrale bzw. den Pfarrern in ihrer Pfarrkirche die Feier der Gottesdienste stellvertretend für die ganze Gemeinde empfohlen. (Anmerkung: Sicher darf man hier ergänzen, dass sich auch die Kapläne und Pfarrvikare dieser Empfehlung anschließen dürfen bzw. sollen.)
  • Die ganze Gemeinde ist in dieser Zeit eingeladen mit Hausgottesdiensten und persönlichem Gebet die Feier in der Kirche zu begleiten.
  1. Einladung zur persönlichen Mitfeier Zur Begleitung dieser Feiern – auch für Feiern mit Kindern – werden wir Ihnen auf unserer Homepage Gebetshilfen zur Verfügung stellen. Natürlich sind auch die Kirchen an diesen Tagen für das persönliche Gebet geöffnet. Wir sind uns im Seelsorgeteam auch einig darüber, dass wir keinen eigenen Livestream anbieten. Angesichts der Kontaktbeschränkungen sowie der technischen Möglichkeiten sehen wir uns dazu schlicht und einfach nicht in der Lage. Es ist gut und ausreichend, dass die Gottesdienste mit dem Bischof aus Würzburg live mitgefeiert werden können. Dies wollen wir hiermit auch ausdrücklich empfehlen. Ganz abgesehen davon, dass dieses Angebot eine sehr gute Übertragungsqualität zu bieten hat, ist es in dieser Situation sicher auch nicht verkehrt, den eigenen Bischof zu sehen und zu hören und so auch über den eigenen Kirchturm hinaus miteinander verbunden zu sein. Sie finden die live-Gottesdienste unter folgenden links: https://www.tvmainfranken.de/ https://www.bistum-wuerzburg.de/#mediathek Natürlich besteht auch die Möglichkeit, die vielen anderen Internet- und Fernsehangebote zu nutzen und auf diese Weise trotz Distanz unsere Verbundenheit im Glauben zu zeigen.

  2. Praktische Hinweise für die einzelnen Pfarreiengemeinschaften und Gemeinden Die Verantwortlichen des Seelsorgeteams werden sich zu Beginn der kommenden Woche mit den jeweiligen Gremien und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Verbindung setzen, um die Details im Blick auf die Besonderheiten von Kirchen und Gemeinden vor Ort zu besprechen und zu organisieren.

Keiner von uns hätte sich träumen lassen, dass die Kar- und Ostertage in diesem Jahr ganz anders gestaltet werden müssen, als wir es gewohnt sind. So ganz kann ich es auch mir selbst noch gar nicht vorstellen. Aber auch ohne die gemeinsamen Gottesdienste sind wir durch unseren Glauben und die frohe Botschaft miteinander verbunden. Und wenn die Auferstehung tatsächlich real ist, dann gilt auch für diese Krisenzeit das „Prinzip Hoffnung“. Im Namen des Seelsorgeteams danke ich Ihnen allen für ihre Mitsorge, ihr Mitdenken, ihr umsichtiges Handeln, ganz einfach für Ihr Da-sein. Das macht Mut. Und auch wir sind da, nur anders.

Im Namen des Seelsorgeteams,

Thomas Menzel

der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirche in Deutschland zur Corona-Krise

„Beistand, Trost und Hoffnung“

Anlässlich der weltweiten Corona-Pandemie rufen die katholische, evangelische und orthodoxe Kirche in Deutschland zu Zuversicht und Vertrauen auf. Jeder könne sich der solidarischen Unterstützung, des Beistands und Gebets gewiss sein. Das schreiben in einem heute (20. März 2020) veröffentlichten gemeinsamen Wort unter dem Titel „Beistand, Trost und Hoffnung“ der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing (Limburg), der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augoustinos.

Wie alle unverschuldete Not, die über die menschliche Gemeinschaft kommt, so kenne auch diese Krise keine Gerechtigkeit. Deshalb, so die Kirchenvertreter, seien das Füreinander-Dasein und die Solidarität in dieser Zeit unabdingbar, um das humane Angesicht der Gesellschaft nicht zu entstellen oder gar zu zerstören. Ausdrücklich danken die Kirchen allen im Gesundheitswesen, Ärztinnen und Ärzten, Krankenpflegerinnen und Krankenpflegern und Freiwilligen, die oft bis zur Erschöpfung dafür sorgten, dass die Erkrankten die bestmögliche Versorgung erhielten.

Landesbischof Bedford-Strohm, Bischof Bätzing und Metropolit Augoustinos appellieren in ihrem Wort, dass Grenzen und Barrieren, die derzeit errichtet werden müssten, nicht die Grenzen in den Herzen hochziehen dürften. „In einer solch existenziellen Krise, in der auch die gesellschaftlichen Institutionen spürbar an ihre Grenzen stoßen, kommt es auf jede und jeden Einzelnen an. Aber nicht, weil sich jeder dann selbst der Nächste ist und jeder für sich allein kämpft, sondern weil jedes offene Ohr, jedes freundliche Wort und jede helfende Hand besonders zählen und viel bedeuten. Es tut in der Seele gut zu sehen, wie viel gelebte Humanität es angesichts dieser Krise in unserer Gesellschaft gibt.“ Gleichzeitig seien gerade die Christen in diesen Tagen mit der Frage nach dem Sinn menschlichen Leids konfrontiert, worauf es keine einfachen Antworten gebe: „Die biblische Botschaft und der christliche Erlösungsglaube sagen uns Menschen jedenfalls zu: Gott ist ein Freund des Lebens. Er liebt uns Menschen und leidet mit uns. Gott will das Unheil nicht. Nicht das Unheil hat darum das letzte Wort, sondern das Heil, das uns von Gott verheißen ist“, so die Vertreter der Kirchen in Deutschland.


Hinweise:

Das gemeinsame Wort „Beistand, Trost und Hoffnung“ ist untenstehend als pdf-Datei verfügbar. Eine Kurzfassung mit Zitaten von Metropolit Augoustinos, Landesbischof Bedford-Strohm und Bischof Bätzing finden Sie auf Facebook.

https://www.dbk.de/nc/presse/aktuelles/meldung/gemeinsames-wort-der-katholischen-evangelischen-und-orthodoxen-kirche-in-deutschland-zur-corona-kri/detail/

es ist der 4. Fasten-Sonntag und ich wende mich mit einem weiteren Rundschreiben an Sie. Hoffentlich haben Sie die zurückliegende Woche gut überstanden und den ersten Tag der Ausgangsbeschränkung einigermaßen verkraftet. Auch dieses Mal darf ich einige Informationen an Sie weiterleiten, welche Entscheidungen, die für unsere Gemeinden relevant sind betreffen. Im PDF ist das Schreiben gleichlautend zu finden.

  1. Die Kirchen sind weiterhin geöffnet.
  • Zum Öffnungs- und Schließdienst: die Regelung zum Öffnen der Kirchen in der Kernzeit von 9-17 Uhr bleiben derzeit in Kraft. Damit verstößt der diesbezügliche Weg, um die Kirche auf- oder zuzusperren nicht gegen behördliche Auflagen. Sogar das Blumengießen bleibt möglich - soweit erforderlich. Aufgrund der Ausgangsbeschkränkungen habe ich Verständnis, wenn jemand den Dienst zum Öffnen und Schließen der Kirchen derzeit nicht ausführen kann oder möchte. Ich werde daher täglich vormittags vor 9 und nachmittags ab 17 Uhr eine Runde durch die Kirchen machen und öffnen bzw. schließen, falls die Kirchen noch zu oder noch offen sind.

  • Kirchen als Gottesdienstorte und Gebetsräume: Mir ist wichtig, dass die Kirchen über Gottesdienst hinaus auch als Räume für das persönliche Gebet wahrgenommen werden und zugänglich sind. Gott ist nicht nur gegenwärtig, wenn sich die Gemeinde um den Altar versammelt. Das „ewige Licht“ verweist uns auf die geheimnisvolle Gegenwart Christi im eucharistischen Lebensbrot. Und wir können alle spüren, dass wir gerade in dieser Situation nicht nur vom Brot allein leben - so wichtig es auch ist. Darum bitte ich darum, auf das Brennen des ewigen Lichtes zu achten. Falls Mesner dieser Aufgabe derzeit nicht nachkommen können, bitte ich um einen Hinweis per Email oder Telefon (0151 220 440 44).

  • Aushänge an den Kirchen: Bis auf Weiteres bleiben daher die bisherigen Aushänge zu den geöffneten Kirchen bestehen. Sie werden nur um den Zusatz erweitert: „Bitte Abstand zu anderen Personen halten“ / „Bitte keine ausgelegte Gotteslobausgaben verwenden“. Es ist auch klar, dass der Besuch der Kirchen den gleichen Beschränkungen unterliegt, wie alle anderen Bewegungen in der Öffentlichkeit: keine Gruppenbildung, Besuch nur einzeln oder mit den Angehörigen der Hausgemeinschaft. Falls Sie in der Kirche anderen Gläubigen begegnen ist das kein Grund, das Gotteshaus gleich zu verlassen. Es ist lediglich wichtig Abstand zu wahren. Auch ein freundliches Zunicken oder ein kurzer Gruß auf Entfernung ist in diesen kontaktarmen Zeiten ein wohltuende Ermunterung.

Wenn es schon gestattet ist, draußen Sport zu treiben oder mit dem Hund Gassi zu gehen, kann der Sonntagsspaziergang ja auch zur Kirche führen. Ich bin sicher, dass das stillen Verweilen beim Herrn und das Gebet helfen können, innerlich zu Ruhe zu kommen, die Gedanken in dieser Nachrichtenflut zu sortieren und Vertrauenskraft für die neue Woche zu tanken.

  1. Ein Bild macht die Runde
  • Ab diesem Sonntag ist in jeder Kirche unserer Pfarreiengemeinschaft ein besonderes Bilder aufgestellt. Mit der Darstellung soll veranschaulicht werden, dass wir als Christen an einen Gott glauben, der uns als Mensch in Jesus Christus nahegekommen ist und für immer bei uns ist und bleibt. In fünf Kirchengemeinden (Nordheim, Hausen, Roth, Heufurt, Neustädtles) ist das Bild bereits aufgestellt. In weiteren fünf Gemeinden (Fladungen, Brüchs, Oberlfadungen, Leubach und Rüdenschwinden) werde ich es im Verlauf des Sonntagvormittags noch aufstellen.

  • Da ich derzeit keine Mesner für einen ehrenamtlichen Dienst in Anspruch nehmen will, habe ich versucht, das Bild in den jeweiligen Kirchen mit den dort vorhandenen Mitteln zu platzieren. Gerne können Mesner das optimieren, z.B. mit einem Tuch o.ä., sollte ein solches fehlen. Aber niemand soll sich derzeit dazu gedrängt fühlen.

  • Bei den Bildern steht ein Körbchen, in das Fürbitten, persönliche Anliegen oder auch ein Kontaktwunsch hinterlegt werden können. Ein Hinweisschild dazu besagt, dieses Gebets-Zettel zuhause oder in der Kirche mit einem eigenen (!) Stift zu beschreiben sind, um sie dann in den Korb zu legen. Wir können aus Hygiene-Gründen derzeit keine Stifte, ein Fürbittbuch oder ähnliches auslegen. Die Körbe für die Gebetszettel sind aus Plastik und werden regelmäßig von mir ausgewechselt und desinfiziert.

  • In den Messfeiern, die momentan nur unter Ausschluss von Öffentlichkeit erlaubt sind, und in mein Gebet werde ich die hinterlegten Anliegen besonders miteinbeziehen. Darum werden Sie regelmäßig von mir mitgenommen. So können wir uns auch auf diese Weise als Gebetsgemeinschaft verstehen. Gerne können Sie mir Anliegen auch per Telefon, Email oder per Postwurf in die Briefkästen der Pfarrämter zukommen lassen.

  • Ebenso liegen in den Bänken der Kirchen ab Sonntag Gebetsbildchen aus, die Sie gerne mit nach Hause nehmen können - auch in größerer Stückzahl, um sie evtl. an Personen weiterzugeben, die nicht zur Kirche können. Briefkästen funktionieren ja auch ohne direkten Kontakt. Die Gebetbildchen werden immer wieder nachbestückt. Also braucht auch hier niemand hamstern!

  1. Hilfsangebote
  • Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass in einzelnen Gemeinden erfreulicherweise Angebote im Sinn der Nachbarschaftshilfe organisiert werden. Auch ich versuche derzeit telefonisch abzuklären, wo bei Personen Unterstützungsbedarf besteht. Dabei habe ich aber nur Zugriff auf die Daten der kath. Kirchengemeinden. Darum möchte ich Sie nochmals eindringlich bitten, den Blick in ihre Nachbarschaft insgesamt zu weiten. Es geht schlicht darum, dass vor allem niemand in einer Notsituation übersehen wird, auf die er nicht mehr selber aufmerksam machen kann. Im besonderen weise ich auf mögliche Personen hin, von denen Sie z.B. wissen, dass dort kein Pflegedienst im Einsatz ist, obwohl sehr starke Einschränkungen bestehen. Ebenso gilt es auf Einzelpersonen zu achten, die aufgrund der Ausgangsbeschränkungen derzeit keinen Kontakt mehr zu Bezugspersonen haben, die zu Besuch kommen. Schon ein Sturz in der Wohnung kann hier schlimme Konsequenzen haben.

  • Darum meine Bitte:

  1. Bilden Sie, so gut es geht verlässliche Telefonketten im Nachbarschafts-, Verwandten- und Freundeskreis mit festen Mitgliedern und am besten mit fest vereinbarten Uhrzeiten des Telefonats;

  2. Achten Sie darauf, ob in der Nachbarschaft die Rolläden frühs und abends zu den üblichen Zeiten in Bewegung kommen und ob Licht im Haus an- und ausgemacht wird.

  3. Wenn Sie im Zweifel sind, ob alles in der Nachbarschaft seine Richtigkeit hat, versuchen Sie einen telefonischen Kontakt herzustellen. Ich selbst unterliege mit Dienstausweis des Bistums - keinen Ausgangsbeschränkungen und bin gerne behilflich Situationen vor Ort zu klären.

Im Sinne der Sorge um den Nächsten danke ich an dieser Stelle dem Einsatz von allen Beteiligten in der häuslichen mobilen Pflege, sowohl den Kräften unserer Caritas-Sozialstationen, als auch allen anderen Pflegediensleistenden - nicht zuletzt in den Heimen. Jeder einzelne von ihnen steht augenblicklich unter schwierigsten Bedingungen anvertrauten Menschen bei. Tragen wir diesen kostbaren Dienst und die Hilfsbedürftigen im Gebet mit.

  1. Verlässliche Informationen
  • Wie nicht anders zu erwarten war, brodelt in Krisenzeiten auch die Gerüchteküche. Das Internet und die sozialen Medien tun ein Übriges dazu, auch Falschmeldungen in kürzester Zeit zu verbreiten. Das betrifft auch kirchliche Angelegenheiten. Darum auch hier meine Bitte:
  1. Informieren Sie sich diesbezüglich über seriöse Medien, wie z.B. die Bistumshomepage;

  2. Nehmen Sie im Zweifel Kontakt mit den örtlichen Mitgliedern des Seelsorgeteams auf;

  3. Beteiligen Sie sich nicht daran, ungeprüfte Spekulationen weiterzuverbreiten.

  • Die Mitglieder des Seelsorgeteams verständigen alle Gruppen und Personen, wenn relevante Informationen anstehen. Das betrifft in Kürze auch die Frage nach den Erstkommunionfeiern oder die geplante Rompilgerfahrt oder die anstehenden Kar- und Ostertage usw.

  • Auch in seriösen Medien wird z.T. über Aktionen oder Ideen aus anderen Bistümern berichtet. Das heißt aber nicht, dass diese Aktionen dann auch in unserem Bistum so umgesetzt werden. Wenn beispielsweise bei uns bistumsweit zu einem bestimmten Zeitpunkt die Kirchenglocken geläutet werden sollen, dann wir dies vom Ordinariat angekündigt - auch über die offziellen Presseorgane, um Irritationen zu vermeiden. Es dient schließlich niemandem, wenn ohne ausreichende Vorabinformation Menschen zusätzlich zur allgemeinen Ungewissheit durch außergewöhliches Glockenläuten verunsichert werden. Wichtiges wird nach wie vor über die Pfarrämter an die Verantwortlichen weitergeleitet.

  • Auch Aktionen und Ideen aus anderen Gemeinden machen v.a. im Netz die Runde. Auch hier gibt es eine Fülle von Anregungen. Wenn Sie davon etwas für unsere Kirchengemeinden ansprechend finden, bitte ich dennoch schlicht darum - wie zu normalen Zeiten auch - die Abstimmung mit den Gremien und mir bzw. den zuständigen Mitgliedern des Seelsorgeteams zu suchen - per Telefon oder online, bevor etwas auf eigene Faust initiiert wird.

  • Mein Skype-Anschluss für die Videotelefonie war kurzfristig gesperrt. Jetzt ist er - hoffentlich wieder unbeschränkt - zu nutzen. Sie finden mich unter https://join.skype.com/invite/anK1hl2Ad0ht

  • Heute am Sonntag, 22. März wird den Pfarreien St. Elisabeth, Heilig Kreuz und St. Burkard in Würzburg mitgeteilt, dass mich Bischof Dr. Jung mit der Betreuung der Gemeinden im Pfarrdienst ab September beauftragt hat. Normalerweise wird das dort im Gottesdienst vermeldet. Wie das unter diesen Umständen geschieht, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber es ist mir ein Anliegen, dass Sie diese Nachricht persönlich von mir und nicht später aus der Presse erfahren. Auch wenn ich den augenblicklichen Zeitpunkt dafür eher als ungünstig empfinde.

  • Unser Generalvikar Thomas Keßler hat im Zuge der Ausgangsbeschränkungen vom 20. März per Email für die Beschäftigten des Bistums angeordnet, dass „die jeweilige Arbeitsleistung im Home Office zu erbringen“ ist, „sofern es das Stellenprofil und die vorhandenen technischen Voraussetzungen zulassen.“ Das betrifft auch die Tätigkeit von Fr. Schuhmann. Die üblichen Bürozeiten waren bisher schon für den Publikumsverkehr nicht mehr öffentlich. Ich werde mich diesbezüglich nocheinmal melden, wenn wir das Vorgehen mit den Büros zur Gewährleistung der Erreichbarkeit für die kommendenTage insgesamt abgestimmt haben.

  • Statt Hinweisen zu Online- oder Fernsehgottesdienst gebe ich diesmal einen Link an Sie weiter. Er heißt: „Mir fällt die Decke auf den Kopf - 20 Tipps für Quarantäne“. Vielleicht ist ja etwas für Sie dabei - auch ohne Quarantäne, aber immerhin unter Ausgangsbeschränkungen. Dr. Hartl, der die Tipps gibt, ist selbst Familienvater - in Bayern, kennt also die derzeitige häusliche Situation von vielen. Das heißt sicher nicht, dass jeder Tipp auch für Sie zutrifft, aber vielleicht ist ja etwas für Sie dabei, das weiterhilft: https://www.youtube.com/watch?v=dCjd5dzDbmQ

  • Selbst unter Ausgangssperre ist nicht ausgeschlossen, dass Sie mich in den nächsten Tagen in Begleitung einer charmanten Frau treffen (z.B. beim Einkaufen oder im Auto). Um Gerüchten vorzubeugen (s.o.): Ich habe mir auf meine letzten Monate in Nordheim keine neue Bekanntschaft oder Häushälterin angelacht, sondern meine Mutter aus Würzburg zu mir nach Nordheim geholt. Ich hoffe, dass Sie hier als Mitglied der Risikogruppe besser aufgehoben ist, als isoliert in Würzburg. In Bezug auf die neue Lebenssituation hier üben wir allerdings noch… wie so viele.

  • Zu guter Letzt: Da ich annehme, dass Sie als gute Christnemenschen heute einen Fernsehgottesdienst verfolgen, verschone ich Sie mit einer zweiten Predigt (die Sie natürlich zugeschickt bekommen können, wenn Sie das wollen). Zum Evangelium heute (Johannes 9,1-41) also nur ein kurzer Hinweis: Es geht darum, dass ein Mensch sehend wird in der Begegnung mit Jesus. Der ehemals Blinde gewinnt aber nicht nur das Augenlicht, sondern in einer zweiten Begegnung mit dem Herrn eine ganz neue Lebensperspektive und zwar durch den Glauben. Möglicherweise werden ja auch uns - gerade jetzt - die Augen für so manches geöffnet, wofür wir sonst keinen Blick haben.

Einen gesegneten Sonntag, Gott befohlen und herzlichen Gruß!

Paul Reder

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